Georgien - ein Land voller natürlicher Schönheit und legendärer Gastfreundlichkeit

Einleitung
Fakten
Geografie
Religionen in Georgien
Georgische Kultur
Georgische Küche und Weine
Georgisches Volkstum

Einleitung
Georgien ist ein faszinierendes Reiseziel. Das Land vereint beeindruckende Kontraste: von grünen Tälern, die von unzähligen Weinstöcken bedeckt sind, bis hin zu alten Kirchen und Wachtürmen, die an unvorstellbar steilen Hängen erbaut wurden. Die Landschaft birgt für den Reisenden das Versprechen, das sie ihre lange und facettenreiche, aber auch komplizierte Geschichte vor ihm enthüllt. Die spektakulären Panoramen Georgiens ziehen Wanderer, Motorradfahrer und Rafting-Fans aus aller Welt an. Zahlreiche Höhlenstädte, alte Klöster und hübsche Kirchen offenbaren, dass Georgien neben seiner natürlichen Schönheit noch jede Menge andere unvergessliche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Zu guter Letzt machen die Menschen das Land im Kaukasus zu einem wundervollen Reiseziel. Sie empfangen Besucher mit offenen Armen und beweisen damit, dass ihre legendäre und unendliche Gastfreundschaft so greifbar ist wie die georgischen Landschaften. Die Georgier glauben, dass Gäste ein Segen sind. Schließlich werden aber Sie nach Ihrer Rückkehr gesegnet sein - durch die unglaublichen Eindrücke und Erinnerungen an Ihre Reise zu einer solch einzigartigen Destination.

Einige Fakten über Georgien
Einwohnerzahl 4,9 Millionen (Schätzung von 2015)
Bevölkerungsdichte 78 / km²
Hauptstadt Tiflis
Wichtigste Städte Tiflis, Batumi, Kutaissi, Rustawi
Fläche 69.420 km²
Wichtigste Sprachen 71 % Georgisch, 9 % Russisch,6 % Armenisch, 6 % Aserbaidschanisch
Wichtigste Religion Orthodoxes Christentum
Währung Georgischer Lari (GEL)
Zeitverschiebung + 3 Stunden (GMT
Ländervorwahl +995

Geografie und Landschaft
Georgien liegt an einem strategisch wichtigen Punkt, an dem der europäische Kontinent und Asien aufeinander treffen. Es grenzt an Russland, die Türkei, Armenien und Aserbaidschan. Die Vielfalt der Landschaft entspringt der geografischen Lage: Im Norden und Süden wird Georgien durch die Bergketten des Großen Kaukasus und Kleinen Kaukasus begrenzt. Die Likhi-Berge teilen das Land in zwei Hälften und trennen den Osten vom Westen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Georgien von beeindrucken und dramatischen Landschaften dominiert wird. Mehr als ein Drittel des Landes ist bewaldet. Die Tiefebenen Georgiens breiten sichim Westen aus, an den Ufern des Schwarzen Meeres. Der Boden ist hier reich an Sedimenten, die von den großen Flüssen des Landes auf ihrem Weg zum Meer abgelagert werden. Die Hauptstadt Tiflis liegt im Südosten des Landes.

Religion in Georgien
Die meisten Menschen in Georgien sind orthodoxe Christen. Dies ist keine große Überraschung, wenn Sie berücksichtigen, wie viele alte Kirchen und Klöster im ganzen Land zu finden sind. Die autokephale orthodoxe Kirche Georgiens wurde im 1. Jahrhundert vom Apostel Andreas gegründet und das Christentum wurde im 4. Jahrhundert als nationale Religion in Georgien anerkannt. Muslime machen etwa 10% der Landesbevölkerung aus und in der Hauptstadt Tiflis gibt es eine bemerkbare jüdische Gemeinde.Im Großen und Ganzen leben die Angehörigen der verschiedenen Religionen in Harmonie mit wenig spürbaren Konflikten oder Diskriminierung zusammen.

Georgische Kultur
Georgien hat eine vielfältige Kultur. Dies verwundert kaum, denn bedingt durch seine geografische Lage unterlag Georgien dem Einfluss so unterschiedlicher Länder wie der Türkei, dem Iran und  Russland.Die Georgier bereiten Besuchern einen herzlichen Empfang, weil sie glauben, dass diese von Gott gesandt wurden. Nirgendwo wird dies so deutlich wie beim Essen. Bei einem Supra, einem georgischen Festessen, werden üblicherweise  zwanzig oder mehr verschiedene Gerichte angeboten und mit großen Mengen an lokalem Wein heruntergespült. Zu den Traditionen, die von Generation zu Generation weitervererbt werden, gehören außerdem Volksmusik und -tanz. Auch Bildende Kunst, Poesie, Theater und Museen prägen das georgische Volkstum.

Georgische Küche und Weine
Die georgische Küche ist legendär. Manche sagen, dass es keinen besseren Weg gibt ein Land kennenzulernen als durch sein Essen - und wahrscheinlich sind diese Menschen in Georgien gewesen. Das mit geschmolzenem, würzigem Käse gefüllte Brot, bezeichnet als "Khachapuri", wird eine der bleibenden Erinnerungen an Ihre Reise bleiben, ebenso wie die "Khinkali"-Knödel. Die Knödel sind mit einer scharfen Fleischfüllung gefüllt, die Ihnen am Kinn herunter tropfen wird, wenn Sie nicht zuerst den Saft heraussaugen.  Für das ultimative Geschmackserlebnis sorgen Bohneneintöpfe mit echtem Koriander oder „Schschlik“, mariniertes Fleisch am Spieß. Natürlich wäre es eine Sünde, keinen Wein zum Essen zu kombinieren, schließlich wurde er hier erfunden. Die Geschichte des Weinanbaus in Georgien reicht bis 4000 v. Chr. zurück. Die Winzer hatten also ausreichend Zeit, ihre Techniken zu perfektionieren. Über 500 verschiedene Rebsorten werden in Georgien angebaut, vierzig davon für die kommerzielle Herstellung von Weinen. Die jährliche Weinproduktion von etwa 150 Millionen Litern findet zum größten Teilin der Region Kachetienim Osten des Landes statt.

Georgisches Volkstum
In Georgien gibt es viele alte Mythen und Legenden, die eng mit der modernen Nation verbunden sind. In den zahlreichen Volksmärchen treten Charaktere wie zum Beispiel Mzetunakhavi (die hübscheste Frau der Welt), Dev (ein mehrköpfiges Ungeheuer, das Menschen frisst) oder Natsarkekia (jemand, der nichts Sinnvolles tun kann) auf. Die wohl bekannteste Sage ist die Argonautensage von der Fahrt des Iason und seiner Begleiter in das alte Königreich Kolchis. Iason, der Held der griechischen Mythologie, begibt sich in Begleitung der Argonauten auf die Suche nach dem Goldenen Vlies. Als Iason in Kolchis ankommt, sieht er sich vor eine Reihe von Aufgaben gestellt, die ihm König Aietes vorgibt. Mit Hilfe von Medea, der Tochter des Königs, kann der Held die Aufgaben lösen. Iason und Medea heiraten und segeln zusammen fort.

Georgien blickt auf lange Traditionen in der Volksmusik zurück und ist eines von wenigen Ländern, die eine stark ausgeprägte und lebendige Gesangskultur vorweisen. Mehrstimmige Musik erfährt eine besondere Popularität. 1977 gehörte das Traditionslied "Tschakrulo" zu den Songs, die für die Datenplatten „Voyager Golden Records“ ausgewählt und mit der US-Raumsonde Voyagerins All geschickt wurden.


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